Informationen zu Gottlieb und Mathilde Rossband:
Mathilde Rossband, geb. Schimmel, aus Althoff-Nass (Ortsteil des heutigen Gmina Siechnice), geb. ca.1864; verstorben im Herbst 1944
Gottlieb Rossband, geb. ca.1862; verstorben ca. 1925;
wohnhaft in Breslau / Klein Tschansch, Rypniker Str. 61
Das Ehepaar hatte einen kleinen Bauernhof mit Kräuterei, sie besaßen einige Kühe und vier Pferde. Kartoffeln und Gemüse wurden angebaut und auf dem Markt verkauft.
Das Ehepaar hatte 11 Kinder:
- Der älteste Sohn war Oskar Rossband, begraben in Rüden am Harz.
- Paul Rossband ist im Krieg gefallen.
- Arthur Rossband, Klein Tschansch, später Kulmbach.
- Max Rossband verheiratet mit Martha, (Milchgeschäft, Milchwagen) Klein Tienz, später wohnh. Pflaumloch (Bayern).
- Fritz Rossband, später Schön Ellgut Kreis Trebnitz, dann wohnhaft bei Dresden.
- Georg Rossband, besaß ein Taxi-Unternehmen in Groß Tschansch, später wohnhaft südliches Niedersachsen oder Nordrhein Westfalen.
- Berta Dettke, geb. Rossband (Bayern).
- Martha Siegemund, geb. Rossband, (Bayern).
- Gertrud Göbel, geb. Rossband (Bayern).
- Emma Genoor (oder ähnlich), geb. Rossband, Brüderstr. Breslau (auch Brüderkloster). Ihr Mann verstarb im 1.Weltkrieg, später wohnh. DDR.
- Der jüngste Sohn war Richard Rossband. Burghaig, Kulmbach, Bayern.
Die Familie ist im Januar 1945 ausgewandert, bzw. geflohen, da Ende Januar 1945 die Russen kamen.
Paul Rossband beschreibt Mathilde Rossband als gute Köchin, eine Spezialität waren ihre gebratenen Enten.
Mathilde hat gut für ihre Kinder gesorgt, sie hat sie alle beruflich gut untergebracht. Zudem hat sie sich als „Heiratskupplerin“ betätigt, sie hat die Ehe ihres jüngsten Sohnes Richard Rossband mit Johanna Bögener eingefädelt.
Die Grabpflege in Klein Tschansch wurde von einer deutschen Frau übernommen, die nach dem Krieg zu Hause geblieben war. Ihre Dienste wurden von Johanna Rossband aus Kulmbach bezahlt.

No comments:
Post a Comment